Herausgerufen!

„Aus ungewissen Pfaden“ (so das Lied von Kurt Müller-Osten) ruft uns Jesus heraus und lädt uns ein. Mit Schuld und Schaden, mit Macken und Fehlern, dürfen wir zu Jesus kommen und mit ihm Abendmahl feiern, wie ein Wanderer, der müde an einem Königsschloss anklopft. Wir sind eingeladen bei einem König, der draußen residiert, hoch oben – an einem Kreuz.

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Wer ist schon gerne draußen?

Als Jesus stirbt, ist der heilige Gott nicht im Tempel anzutreffen, sondern draußen vor dem Tor, auf dem Hügel Golgatha. Das Heiligtum ist wieder draußen vor dem Lager, wie zur Zeit Moses. Sind wir mit Jesus draußen – mit den Verlierern des Lebens, die gehänselt und ausgelacht werden? Oder sind wir drin – und zum Beispiel die Juden draußen?

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„Komm!“ Wenn Gottes Stimme ruft

Draußen vor der Tür muss niemand bleiben. Wer Vergebung erfahren hat, darf vom Baum des Lebens essen und zu den Toren der himmlischen Stadt hineingehen. Da wird ein großer Bogen gespannt zwischen der Erzählung vom Paradies am Anfang der Bibel und der Zukunftsschau der neuen Stadt Jerusalem am Ende der Welt, die hier im letzten Buch der Bibel entworfen wird.

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„Sei rein!“

Jesus und der Aussätzige, der sich dreckig fühlte. Jesus sagt dem Kranken: Sieh dich an als einer, der nicht böse ist, dessen Seele zu Gott gehört! Das ist auch eine Zumutung. Es ist manchmal auch einfacher, unrein zu sein. Dann hat man weniger Verantwortung, denn böse ist man ja sowieso, wozu also besondere Anstrengungen, etwas gut zu machen?

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