Sehnsucht nach dem „Großen Bruder“

Sind wir wirklich, indem Gott uns sieht? Erlaubt uns Gott, uns zu ändern, indem er mit den Augen zwinkert? Jedenfalls ist Gott selber nicht beobachtbar außer durch Symbole. Der Feuerbach-Kritik entgegne ich: nicht wir projizieren unser eigenes Bild in den Himmel, sondern wir sind die von Gott Beobachteten, denen Gott sich offenbart.

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Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit

Freiheit und Gleichheit sind die Folge der Brüderlichkeit Gottes. Wir sind dazu berufen, Gottes Kinder zu sein, als dessen Ebenbild wir geschaffen sind. Frei von der Macht der Sünde, brauchen wir uns nicht um jeden Preis gegen den Nächsten zu behaupten. Weil Gott sich uns gleich macht, stellen wir verblüfft fest, dass wir vor ihm alle gleich bedürftig sind.

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Ist Jesus unser großer Bruder?

Beim Anvertrauen stehen im Konfirmandenalter häufig die großen Geschwister höher als die Eltern. Hängt damit der Erfolg von „Big Brother“ zusammen? Der „Große Bruder“, der alles beobachtet, erinnert die Jugendlichen nicht an den totalen Überwachungsstaat wie die Älteren, die noch Diktaturen kennengelernt haben. Viele sehnen sich nach einem „Großen Bruder“, der immer da ist und mich nimmt, wie ich bin.

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Sehnsucht nach „Big Brother“?

Gießener Stadtbus, Linie 3, morgens halb acht. Junge Männer auf dem Weg zur Arbeit oder Schule unterhalten sich angeregt. Es fallen Namen wie Zlatko, Jürgen, Kerstin, Alex. „Der Jürgen muss raus, da muss ich nachher noch anrufen.“ – „Hauptsache, Zlatko bleibt drin.“ Inzwischen ist Zlatko doch „draußen“, wird von Harald Schmidt zu Alfred Biolek weitergereicht und teilt sich hohe Honorare

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