„Halt im Gedächtnis Jesus Christ!“

Bild: Helmut Schütz

Denjenigen, die anderen Menschen furchtbarste Qualen und Traumata zufügen, tritt Jesus entgegen; mit der Macht seiner Erlösung reißt er ihnen die Maske des Rechts von ihrem Gesicht. Die Macht seiner Vergebung verharmlost nicht, was sie ihm und seinen geringsten Geschwistern antun, sondern zeigt den einzigen Ausweg aus Sünde und Hölle: Einsicht, Reue, Umkehr, Neuanfang im Vertrauen auf Gottes allmächtige Liebe.

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Aufsteigen!

Jesu Karriereleiter lehnt am Kreuz, an diesem furchtbaren Folter- und Hinrichtungsinstrument der Römer. Aber Jesus versteht seine Erhöhung ans Kreuz wirklich als Aufstieg und Sieg. Er ist der wahre Aufsteiger, der wahre Mensch, wie Gott ihn gemeint hat, als er ihn wunderbar geschaffen hat, ein Mensch, der sich einsetzt für seine Freunde, der sogar um Vergebung bittet für seine Feinde.

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Eine gefesselte Hand löst unsere Fesseln

Jesu Hände, ans Kreuz gefesselt, segnen die ganze Welt, bedecken mit Gnade den Zorn, „den Menschenschuld in Gott erweckt“. Gott selbst bedeckt seinen eigenen Zorn mit seiner eigenen Liebe. Gott vergisst die Übeltaten der Menschen nicht. Doch auch böse Menschen will Gott nicht einfach vernichten. Er will, dass sie sich wandeln.

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Dankbarkeit – Phantasie – Demut

Bild: Helmut Schütz

… im Jahreslauf von Saat und Ernte feiern wir Erntedankfest! In diesem Jahr fällt es auf den „Tag der deutschen Einheit“, und in der Gießener Nordstadt feiert außerdem das Jugendzentrum sein 20-jähriges Bestehen. Viele Gründe, um zu danken… Allerdings herrscht in der Bundesrepublik eine eher sorgenvolle als dankbare Stimmung. Landwirte können wirtschaftlich kaum überleben

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Der Abstieg des Lebendigen zu den Toten

Bild: Helmut Schütz

Im Jubiläumsjahr des 100 Jahre alten Neuen Friedhofs Gießen steht das dreiteilige Kirchenfenster der Kapelle im Mittelpunkt einer Bildmeditation. Angeschaut werden: Jesu Abnahme vom Kreuz durch Jesu Mutter Maria und Josef von Arimathäa, der Abstieg Jesu ins Totenreich sowie die Verkündung seiner Auferstehung durch einen Engel an zwei Marien und Salome.

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Schatten einer lichten Wolke

Eine lichte Wolke überschattet das scheinbare Idyll der Gemein­schaft mit Jesus, Mose und Elia auf dem Berg. Irgendwann kommt Abschied, Traurigkeit, viel­leicht Enttäuschung. Doch die Stimme Gottes begleitet uns, hilft uns, Halt zu gewinnen, auch wenn wir manche Zeit des Lebens allein ver­bringen, Entscheidungen allein treffen müssen.

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Krieg als Sucht

Wir brauchen Mut zum Trauern. Was steht auf dem Spiel, wenn wir tatenlos zusehen, wie die Menschheit so weitermacht wie bisher? Was bleibt übrig von der Schönheit unseres Heimatortes, wenn nur eine einzige Atombombe über Frankfurt niedergehen würde? Was fühlen wir, wenn unsere kleinen und großen Freuden und Sorgen in einer Sekunde zunichte gemacht werden können?

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