Waffen des Lichts

Wer im Internet nach „Waffen des Lichts“ sucht, stößt auf die Lichtschwerter der Jedi-Ritter in den „Star Wars“-Filmen. Paulus meint damit etwas anderes. Mit einer Waffe des Lichts zu kämpfen, heißt für ihn zum Beispiel, sich vernünftig zu ernähren, andere Menschen nicht nur als Gegenstand für eigene Lust zu benutzen, Hader und Eifersucht mit Offenheit und Fairness zu überwinden.

„Die Füße der Freudenboten“

Die Verbannten aus Babylon kehren nach Jerusalem zurück. Mädchen und Jungen springen über die Hügel und rufen: „Frieden!“ „Endlich wird alles gut, wie es in der Schöpfung sein soll!“ „Befreiung!“ „Jetzt ist nur Gott unser König!“ Tatsächlich konnten die heimgekehrten Juden an der langen Leine der persischen Oberherrschaft ein eigenes Staatswesen aufbauen – mit der Weisung Gottes als Grundgesetz.

Besuch von ganz oben

Nicht jeder Besuch muss uns willkommen sein. Nicht einmal der Besuch des Lichtes aus der Höhe. Als ich Seelsorger in einer Nervenklinik war, sagte mir ein Patient: „Seien Sie mir nicht böse, dass ich nicht mehr in Ihre Gottesdienste komme. Ich weiß, dass mir die Predigt eigentlich gut tut. Aber ich muss dann jedes Mal heulen; das ist mir peinlich.“

Aufreißer des Himmels – Macht die Tore weit!

Der Himmel wird nicht wirklich zerstört, wenn Gott ihn aufreißt wie ein Tuch. Er wird lediglich durchlässig, bekommt ein großes Tor. Wenn Gott in unser Leben kommt, dann kommt er mit seiner allmächtigen Liebe. Es ist die mächtigste Tat der Liebe, die Gott sich ausdenken konnte: selbst ein Kind zu werden, verletzbar und voller Gefühle und Bedürfnisse wie wir alle.